Tag des Baums

Der internationale Tag des Baumes geht auf den US-amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton (1832-1902) zurück. Dieser beantragte im Jahr 1872 bei der Regierung von Nebraska die Arbor Day-Resolution. Es dauerte keine 20 Jahre, bis diese auch von den anderen Bundesstaaten der USA angenommen worden war.

Und seit dem werden am Tag des Baumes Bäume gepflanzt. Ursprünglich war der 10. April als Pflanztag auserwählt worden, inzwischen ist es aber der 25. April. Teilweise findet dieser Feiertag so viel Beachtung, dass entsprechende Feierstunden abgehalten werden. Mit diesen soll den Menschen ins Bewusstsein gebracht werden, wie wichtig der Baum bzw. die Wälder sind.

Am 27. November 1951 beschlossen die Vereinten Nationen den Tag des Baumes zu übernehmen. Schon am 25. April 1952 wurde dann auch in Deutschland der Tag des Baumes gefeiert. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn. In Deutschland wirbt der Naturschutzbund Deutschland am Tag des Waldes für seine Aktion „Wald-Pate“ um die Urwälder bzw. urwaldnahen Relikte in Deutschland zu schützen.

Erster Tag des Baums der Welt

Die Idee einen Tag zu nehmen, an dem man gezielt den Baum feiert bzw. dessen Wichtigkeit hervorhebt, ist nicht ganz neu. Die erste Stadt der Welt, die einen Tag des Baums feierte soll die spanische Stadt Mondoñedo gewesen sein, zumindest gibt es entsprechende Dokumente, die eine entsprechende Festlichkeit für das Jahr 1594 belegen. Und lange bevor in Nebraska Julius Sterling Morton auf die Idee mit dem Tag des Baums kam, war es eine weitere kleine Stadt in Spanien, diesmal Villanueva de la Sierra (Cáceres) die einen Tag des Baums begann.

Siehe auch Internationaler Tag des Waldes (21. Februar) und Baum des Jahres. Und ganz allgemein: Bäume.