Baumstumpf ausgraben

Natürlich kann man auch beim Baumstumpf entfernen auch ganz auf die eigene Körperkraft setzen und den Baumstumpf ausgraben. Oder man beschleunigt erst die Verrottung des Baumstumpfes, um es dann beim ausgraben etwas einfacher zu haben. Oder man nimmt einen kleinen Bagger zu Hilfe und gräbt mit diesem den Baumstumpf und die Wurzeln aus.

Baumstumpf ausgraben bei Flachwurzlern

Es gibt verschiedene Arten von Wurzeln, die ein Baum hat. So gibt es auch Flachwurzler. Handelt es sich bei dem gefällten Baum um einen Flachwurzler, dann ist das Ausgraben des übrig gebliebenen Stumpfes meist kein großes Problem.

Beispiel für Flachwurzler

Bäume mit schwachen und flachen Wurzelwerk sind zum Beispiel die Fichte (die eben wegen dieser flachen Wurzeln auch so oft gefällt wird), der Lebensbaum und die Scheinzypresse. Hat man diese drei Baumarten gefällt, bevor die Stammdicke etwa 30 Zentimeter erreicht hat, dann lassen sich die Wurzeln noch recht einfach ausgraben.

Technik Baumstumpf ausgraben

Mit der richtigen Technik beim Baumstumpf ausgraben kann man sich Zeit und Arbeitskraft sparen. Wichtig ist es auch das geeignete Werkezug zu haben, einen scharfen Gärtnerspaten.

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Zuletzt aktualisiert am 17.02.2019

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Desto flacher und schwächer die Wurzel, desto leichter lässt sich ein Baumstumpf ausgraben. Als Faustregel gilt zum Beispiel bei Fichte, Lebensbaum und Scheinzypresse, dass dies bis 30 Zentimeter Stammdurchmesser noch gut möglich ist.

Vom Baumstamm sollte zum Ausgraben ein noch etwa 1,5 Meter langes Stück übrig bleiben. Das ist dann ähnlich wie bei einem Zahn, durch Rütteln lässt sich das ganze weiter lockern, zum Rütteln braucht man aber etwas Stamm übrig.

Baumwurzel weiträumig ausgraben

Rund um den Stamm wird nun mit einem scharfen Spaten (Gärtner-Spaten) das Wurzelwerk frei gegraben. Mit dem scharfen Spaten kann man dabei gleich dünnere Wurzeln durchstechen. Trifft man auf eine dickere Wurzel, dann muss man entweder den Umkreis um den Stamm erhöhen oder man nutzt eine scharfe Axt, um die Wurzel zu durchtrennen.

Gerade bei den stärkeren Wurzeln sollte man auch ein Stück von der Wurzel rausholen. Ansonsten lässt sich später der Stamm nicht so einfach lockern, weil ein einfacher Schnitt selbst nicht destabilisierend wirkt.

Sind nun vor allem auch die dickeren und stärkeren Wurzeln durchtrennt und destabilisiert, kann man den restlichen Stumpfen nutzen und als Hebel verwenden. Dafür den Stamm in verschiedene Richtungen drücken, rütteln und schütteln. Dabei sollten die restlichen Wurzeln so abreißen, dass man schließlich den Baumstumpf aus dem Loch ziehen kann. Es kann passieren, dass dies kaum möglich ist, da an den immer noch vorhanden Wurzeln viel Erde hängt und sie so ein gewisses Gewicht haben. Hier kann man mit Hilfe des Spatens oder eines stabilen Stocks die Erde abschlagen und entfernen. Oder man nimmt den Wasserschlauch oder gleich den Hochdruckreiniger.

Flaschenzug und Seilwinde bei Hecken praktisch

Nicht nur bei einer Hecke kann hierbei auch eine Seilwinde oder ein Flaschenzug hilfreich sein. Allerdings braucht man hierfür natürlich einen Fixpunkt, an dem man diese Hilfsmittel befestigen kann. Bei einer Hecke ist dies der nächste noch fest stehende Stamm der Hecke. Bei einem freistehendem Baum wird das natürlich schwieriger, ein stabiler anderer Baum kann hier gute Dienste leisten. Man sollte aber aufpassen, dass man diesen nicht durch Winde oder Flaschenzug beschädigt.

Baumwurzel weiter verwenden

Eine Baumwurzel kann auch als Dekoration weiter verwendet werden. Oder man nutzt sie für die Anlage eines Schattenbeets.